«Ich liebe es, von Hand einzuheizen. Das heimelige Holzfeuer wärmt die ganze Küche – und mein Herz.»
«Ich liebe es, von Hand einzuheizen. Das heimelige Holzfeuer wärmt die ganze Küche – und mein Herz.»
«Wir liefern saubere Energie aus der Region, ofenfertig. Das ersetzt importierte fossile Brennstoffe.»
«Wir liefern saubere Energie aus der Region, ofenfertig. Das ersetzt importierte fossile Brennstoffe.»
«Ich schätze den Arbeitsplatz in der Nähe. So bleibt mir mehr Energie, die beste Qualität aus dem Rohstoff rauszuholen.»
«Ich schätze den Arbeitsplatz in der Nähe. So bleibt mir mehr Energie, die beste Qualität aus dem Rohstoff rauszuholen.»
«Der Wald ist das Rohstofflager vor unserer Haustür. Holz wird nicht weit transportiert und schont das Klima.»
«Der Wald ist das Rohstofflager vor unserer Haustür. Holz wird nicht weit transportiert und schont das Klima.»
«Wie schön zu sehen, wie der Wald nachwächst! Umsichtig genutzt, liefert er auch meinen Grosskindern noch erneuerbare Energie.»
«Wie schön zu sehen, wie der Wald nachwächst! Umsichtig genutzt, liefert er auch meinen Grosskindern noch erneuerbare Energie.»

Der Schweizer Wald hat Holz genug

Der Wald begrünt einen Drittel der Schweizer Landesfläche. Rund 30% der Waldfläche sind Eigentum Privater, 35% gehören Organisationen ohne Steuerhoheit wie Burgergemeinden und Korporationen, 30% gehören Gemeinden, und 5% sind im Besitz von Bund und Kantonen. Unser Waldgesetz schützt die Waldfläche und sichert der Bevölkerung den freien Zugang zu, auch in den Privatwald.

Das schweizerische Waldgesetz ist weltweit eines der strengsten. Es garantiert, dass der Wald naturnah und nachhaltig bewirtschaftet wird. Er wird so gepflegt, dass er verschiedenste Bedürfnisse optimal erfüllen kann: als Lebensraum für Pflanzen und Tiere, als Schutzwald, als Erholungsraum und als Lieferant des Ökostoffes Holz. Damit der Wald alle Funktionen jederzeit erbringt, muss er regelmässig verjüngt und gepflegt werden. Wer also Schweizer Holz verwendet, trägt dazu bei, dass der Wald fit und stabil bleibt.

Jedes Jahr wachsen 10 Mio. Kubikmeter Holz nach: ein Würfel von 215 Metern Kantenlänge! Aus dem wertvollen Rohstoff entstehen Balken, Bretter, Böden, Möbel, Spielzeuge, Fasern für Kleider oder Papier. Zudem wird Holz zunehmend als Energieträger genutzt, in der Form von Pellets, Holzschnitzeln oder Stückholz. Immer wichtiger wird Holz als Baustoff: Es ist klimaneutral, eignet sich ausgezeichnet für energieeffiziente Neubauten und Verdichtungen im Siedlungsraum und bietet hohen Wohnkomfort.

Schade ich dem Schweizer Wald, wenn ich Schweizer Holz kaufe?

Im Gegenteil! Zur Pflege des Waldes gehört auch die Holzernte. Die Waldbesitzer nutzen nicht mehr Holz, als nachwächst. Sie pflegen den Wald, damit er über Generationen hinweg gesund bleibt und unserer Gesellschaft Erholung, Schutz vor Natur­gefahren und sauberes Trinkwasser bietet. Mit dem Kauf von einheimischem Holz fördern Sie einen gesunden und stabilen Wald.

Kann ich sicher sein, dass kein Raubbau und Kahlschlag im Schweizer Wald passiert?

Auf jeden Fall. Das Schweizer Waldgesetz ist weltweit eines der strengsten und schützt unseren Wald vorbildlich. Zum Beispiel müssen Holzschläge vorgängig vom Kanton bewilligt werden. Kahlschläge, Raubbau und Rodungen sind nicht erlaubt.

Machen die riesigen Ernte-Maschinen den Wald kaputt?

Schäden werden so gut es geht vermieden; der Wald wird nicht kreuz und quer befahren. Die Forstmaschinen werden sehr gezielt und schonend auf den vorgesehenen Wegen und Schneisen eingesetzt. Sie erleichtern auch die harte, gefährliche Arbeit der Forstprofis.

Haben wir denn genügend Holz in unserem Wald?

Alle drei Sekunden wächst im Schweizer Wald ein Würfel von 1x1x1 Meter Holz nach. Langfristig dürfen wir nur so viel nutzen, wie nachwächst – doch wir schöpfen das Potenzial bei weitem nicht aus; die Reserven nehmen zu und manche Wälder überaltern. Jährlich werden nur rund zwei Drittel des nutzbaren Holzes geerntet. Holz ist einer der natürlichsten Rohstoffe der Schweiz, wir haben genug – auch für die nächsten Generationen.

Gefährdet die Nutzung den Lebensraum von Tieren und Pflanzen?

Ganz und gar nicht: Fast die Hälfte der in der Schweiz lebenden Tiere und Pflanzen kommen im Wald vor. Die Nutzung bringt Dynamik und Licht in den Wald und hilft, die Biodiversität zu fördern. In Totalreservaten wird völlig darauf verzichtet, Holz zu nutzen. Dort können Arten leben, die dunklere Wälder mit viel sehr altem und totem Holz bevorzugen. In Sonderwaldreservaten wird je nach Schutzzielen gepflegt, zum Beispiel Licht gemacht für seltene Orchideen.

Was passiert, wenn wir den Wald sich selber überlassen?

Der Wald bietet der Gesellschaft Erholung, Schutz vor Naturgefahren, den Rohstoff Holz, sauberes Trinkwasser und vieles mehr. Damit der Wald alle erwünschten Funktionen jederzeit erbringt, braucht es gezielte menschliche Eingriffe. Ein sich selbst überlassener Wald würde überaltern und instabil werden; seine Schutzwirkung wäre nicht mehr gesichert. Ihn zu betreten würde schwierig und gefährlich.

Wer entscheidet, wie viel Holz dem Wald entnommen wird?

Jeder Wald hat eine Eigentümerin, welche Aufwände und Erträge der Holznutzung abwägen muss. Wann, wie viele und welche Bäume geschlagen werden, entscheidet sie in Absprache mit dem zuständigen Förster. Letzterer gewährleistet, dass die Schlagfläche und Nutzungsmenge im gesetzlichen Rahmen bleiben.

Wieso sieht der Wald nach der Holzernte oft unordentlich aus?

Äste, Laub und Nadeln bleiben nach der Nutzung im Wald. Sie enthalten Nährstoffe, vermodern und geben diese so dem Waldboden zurück. Für viele Waldtiere sind die Asthaufen gute Verstecke, bieten Futter, Unterschlupf oder Material für Vogelnester.

Wie viel Schweizer Wald ist mit einem Öko-Label ausgezeichnet?

Rund 52 % der Schweizer Wälder sind nach FSC oder PEFC zertifiziert. Viele tragen gleich beide Labels, denn die Standards unterscheiden sich kaum. Aus der zertifizierten Fläche stammen etwa zwei Drittel des genutzten Holzes. Grundsätzlich ist aber alles Holz in der Schweiz nachhaltig, denn es wird  unter einem strengen und weltweit vorbildlichen Waldgesetz produziert. Dafür steht das Herkunftszeichen Schweizer Holz auf 100% der Schweizer Waldfläche.