«Wir haben eines der strengsten Waldgesetze weltweit. Es wird nie mehr Holz geschlagen, als nachwächst!»
«Wir haben eines der strengsten Waldgesetze weltweit. Es wird nie mehr Holz geschlagen, als nachwächst!»
«Wo wir holzen, gibt’s Platz für Jungwuchs. Nur dank des Holzverkaufes können wir den Wald umsichtig pflegen.»
«Wo wir holzen, gibt’s Platz für Jungwuchs. Nur dank des Holzverkaufes können wir den Wald umsichtig pflegen.»
«Unsere ganze Familie fühlt sich hier wohl. Es gibt einfach ein gutes Gefühl, in heimatlichem Holz zu leben.»
«Unsere ganze Familie fühlt sich hier wohl. Es gibt einfach ein gutes Gefühl, in heimatlichem Holz zu leben.»
«Wir bauen für die Zukunft, enkeltauglich. Da sind mir Gesundheit und Klimaschutz besonders wichtig.»
«Wir bauen für die Zukunft, enkeltauglich. Da sind mir Gesundheit und Klimaschutz besonders wichtig.»
«Ich weiss, wo meine Bäume herkommen. Meine Mitarbeiter sorgen für Qualität und das Geld zirkuliert lokal.»
«Ich weiss, wo meine Bäume herkommen. Meine Mitarbeiter sorgen für Qualität und das Geld zirkuliert lokal.»
«Klar ist, Holz aus der Schweiz wird nicht lange transportiert. Damit sind weniger Lastwagen auf der Strasse.»
«Klar ist, Holz aus der Schweiz wird nicht lange transportiert. Damit sind weniger Lastwagen auf der Strasse.»

Herkunftszeichen Schweizer Holz

Alles Holz, das in der Schweiz gewachsen ist und hier verarbeitet wird, darf das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» (HSH) tragen. Das rote Label ist quasi der Schweizer Pass für einen der wenigen Rohstoffe, die unser Land hervorbringt. Es ist auf dem Produkt selber und auf Rechnungen sowie Offerten zu finden.

Ist ein Produkt aus verschiedenen Hölzern zusammengesetzt, müssen mindestens 80% des Holzes aus der Schweiz stammen (reglementarische Ausnahme: 60% bei den drei Industrieprodukten Pellets, Span- und Faserplatten). Der Rest muss aus Ländern oder Regionen mit vergleichbaren Produktionsbedingungen kommen. Das Label-Reglement gibt Auskunft über die genauen Anforderungen an verschiedene Produkte. Sie sind konform mit den Vorgaben der Swissness-Gesetzgebung.

Das Herkunftszeichen wird in der ganzen Holz-Kette eingesetzt: Vom Forstbetrieb über die Sägerei und den Schreiner bis zum Detailhändler.

Warum soll ich auf die Schweizer Herkunft achten, reicht ein Öko-Label wie FSC oder PEFC nicht?

Die Öko-Labels sagen aus, dass das Holz aus kontrollierter, nachhaltiger Waldwirtschaft stammt. Sie weisen aber die Herkunft des Rohstoffes nicht aus. Die entsprechenden Standards sind indessen von Land zu Land verschieden. Schweizer Holz erfüllt von Gesetzes wegen allerhöchste Standards: Es wird umweltschonend produziert und nicht weit transportiert. Eindeutig ein ökologischer Mehrwert!

Wer profitiert wirtschaftlich, wenn ich Produkte mit dem Herkunftszeichen kaufe?

Sie stärken damit die einheimische Waldwirtschaft, die unter dem starken Franken leidet, denn die Produktion des Rohstoffes Holz lässt sich nicht einfach ins Ausland verlegen. Ihr Entscheid für Schweizer Holz stützt die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Holzwirtschaft und sichert dort Arbeitsplätze.

Woran erkenne ich Schweizer Holz mit hundertprozentiger Sicherheit?

Suchen Sie nach dem runden, roten Label mit dem eingekerbten Schweizer Kreuz. Dies garantiert die Schweizer Herkunft.

Wer darf das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» führen?

Das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» ist ein eingetragenes und geschütztes Markenzeichen. Es steht allen Betrieben der Holzkette vom Wald über Sägereien und Holzbauer bis hin zur Schreinereien offen. Voraussetzungen sind die Kontrolle des Warenflusses im Betrieb sowie eine lückenlose Dokumentation der Holzmengen. Dazu meldet sich der Betrieb bei der HSH-Geschäftsstelle an und erhält eine Registriernummer.

Was mache ich, wenn das gewünschte Produkt nicht mit dem «Herkunftszeichen Schweizer Holz» im Angebot ist?

Werden Sie aktiv und zeigen Sie Ihr Interesse als Konsumentin und Konsument an der Herkunft des Holzes. Sagen Sie dem Schreiner, dem Säger oder dem Holzhändler, dass Sie ein Produkt aus Schweizer Holz wünschen. Am liebsten aus der Region! Sie haben gute Gründe dafür: Zum Beispiel Ökologie, nachhaltige Produktion, Qualität, Klimaschutz, regionale Arbeitsplätze.

Gibt es Kontrollen für das «Herkunftszeichen Schweizer Holz»?

Primär setzt das Herkunftszeichen auf die Eigenverantwortung der Anbieter, denn man kennt sich und verfolgt dieselben Ziele. Die Lignum kontrolliert die Labelverwendung mit Stichproben. Seit Herbst 2016 werden zusätzlich unabhängige Kontrollen von Dritten durchgeführt, damit das Label glaubwürdig und transparent bleibt (Kontrollbericht 2016).

Was sind die Vorteile, wenn ich Holz mit dem Herkunftslabel kaufe?

Zugegeben, äusserlich sieht Schweizer Holz nicht besser aus, aber es verfügt über unübertreffliche innere Werte. Denn Sie wissen: Das Produkt in Ihren Händen oder das Holz in Ihrem Haus wurde nicht weit transportiert, was Energie spart. Sie sind damit Teil eines regionalen Wirtschaftskreislaufes. Die Fachleute haben den Rohstoff qualitativ sorgsam verarbeitet und zu guter Letzt: Sie wissen, woher er kommt – aus dem Schweizer Wald. Dank Holznutzung bleibt der fit und stabil.

Möchten auch Sie ausgezeichnet sein?

Als holzverabeitender Betrieb wollen Sie Ihren Kundinnen und Kunden auf einen Blick klar machen, dass Sie Schweizer Qualitätsprodukte anbieten. Dann setzen Sie ein Zeichen: Melden Sie sich bei der Lignum, wir helfen gerne weiter! Ein Betrieb kann das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» für die Gesamtproduktion oder für einzelne Produktelinien beantragen. Auch ganze Objekte wie z.B. Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Bürobauten oder sogar Brücken können ausgezeichnet werden.

Die Liste der bereits angemeldeten Betriebe, das Reglement, den Aufnahmeantrag, technische Dokumente und mehr finden Sie direkt bei der Lignum.
Weitere Informationen: Evelyn Pöhler, Lignum, Tel. +41 44 267 47 78.